Im ersten Training wirst du begrüßt, wärmst dich mit der Gruppe auf und lernst die ersten Techniken, oft kombiniert mit etwas Kraftarbeit. Du musst dafür weder fit sein noch sparren, und niemand haut dir in der ersten Stunde eins auf die Mütze. In der Fight Cave in Berlin-Mariendorf ist dein erstes Training kostenlos.

So läuft dein erstes Training ab

Für dich ist es die erste Stunde, für die anderen in der Gruppe vielleicht schon die fünfzigste. Ein bisschen ins kalte Wasser springst du also immer. Unser Boxtrainer Andy Schmidt sagt dazu:

„Bei mir ist das Wasser eher lauwarm.“

So sieht eine Einheit bei ihm aus:

  1. Begrüßung.
  2. Aufwärmen mit der ganzen Gruppe.
  3. Technik. Du lernst die Grundlagen.
  4. Kraft oder Technik und Kraft kombiniert, je nach Tag.
  5. Manchmal Partnerarbeit. Am Anfang ist dein Partner meistens der Trainer selbst, damit du ganz locker reinkommst.

Eine Klasse dauert 90 Minuten. Du steigst einfach mit ein.

Wer als Anfänger zu uns kommt

Ganz unterschiedliche Leute: Studenten, Schüler, Lehrer, Leute aus der Eventbranche. Die meisten wollen ihrem Alltag etwas Pepp und Abwechslung geben. Unsere Einsteiger sind meistens zwischen 20 und Mitte 40, und auch bei der Fitness ist alles dabei, von sportlich bis lange nichts gemacht.

Der älteste Anfänger in Andys Kurs war um die 45, als er angefangen hat. Er hat sich sehr gut gemacht und sagt selbst, dass ihm das Training gutgetan hat. Mit Ende 30 oder Mitte 40 bist du bei uns also nicht der Exot in der Gruppe.

Die größte Sorge: direkt eins auf die Mütze

Zwei Ängste hört Andy von Einsteigern immer wieder. Erstens: Ich gehe zum Kampfsport und bekomme gleich in der ersten Stunde eins auf die Mütze. Zweitens: Da trainieren nur Prolls und Machos.

Beides stimmt in aller Regel nicht. Niemand wird im ersten Training in einen Kampf geschickt, und Kontakt kommt erst, wenn du so weit bist. Und zur zweiten Sorge sagt Andy:

„Kampfsportler sind eigentlich immer sehr friedliche Menschen.“

Muss ich fit sein, bevor ich anfange?

Nein. Die Fitness kommt mit dem Training, nicht vorher. Und selbst wer regelmäßig ins Fitnessstudio geht, merkt beim Kampfsport schnell, dass das eine andere Belastung ist. Andy bringt es auf den Punkt:

„Fit ist nicht gleich fit. Im Fitnessstudio zu sein heißt nicht, dass ich drei Runden durchstehe.“

Du musst also nicht erst ein paar Wochen joggen gehen, bevor du dich traust. Komm so, wie du bist, an deiner Kondition arbeiten wir im Training.

Wann kommt Partnerarbeit, und muss ich sparren?

Wann du das erste Mal mit einem Partner arbeitest, ist unterschiedlich. Bei manchen geht es schnell, bei anderen dauert es länger. Es geht dabei nie darum, wer der Bessere ist oder wer härter zuschlägt, sondern um spielerisches Lernen.

Sparring ist freiwillig. Wenn du darauf keine Lust hast, trainierst du in der Zeit am Sandsack oder an anderen Geräten. Andy empfiehlt es trotzdem, sobald du dich bereit fühlst. Im Sparring lernst du Dinge, die du sonst nirgends lernst: wie es ist, getroffen zu werden, selbst zu treffen und in einer echten Situation zu reagieren. Hartes Sparring gibt es in Andys Kursen nicht.

Wie oft pro Woche solltest du als Anfänger trainieren?

Zwei- bis dreimal pro Woche. Seltener ist die Pause zwischen zwei Trainings einfach zu lang, und du kommst schwer rein.

Genau dafür gibt es unsere Mitgliedschaften für 2x und 3x pro Woche, ab 60 € im Monat. Am Anfang kannst du auch einfach pro Training zahlen, eine Einheit kostet 20 €.

Was sich nach drei Monaten verändert

Wer drei Monate dranbleibt, merkt den Unterschied deutlich. Das beobachtet Andy bei seinen Leuten:

  • Mehr Selbstvertrauen. Das ist die Veränderung, die Andy als Erstes nennt.
  • Sauberere Technik. Was am Anfang noch wackelig aussieht, sitzt nach drei Monaten.
  • Mehr Kraft und mehr Willen. Andy spricht von krassen Veränderungen.
  • Der Spaß bleibt. Bei den meisten ist er geblieben oder sogar größer geworden.

Mit welchem Kurs fängst du an?

In der Fight Cave nehmen alle Kampfsportkurse Einsteiger auf. Wenn du mit den Fäusten anfangen willst, komm zum Boxen (Di und Fr, 17:00 Uhr). Wenn du Tritte, Knie und Ellbogen dazunehmen willst, starte bei Muay Thai für Einsteiger (Mo und Do, 18:45 Uhr). Wenn es dir vor allem darum geht, dich sicherer zu fühlen, ist Defense, unsere Selbstverteidigung (Mo und Do, 17:00 Uhr), dein Einstieg. Alle Kurse im Vergleich findest du in der Übersicht Kampfsport in Berlin-Tempelhof.

Dein Trainer: Andy Schmidt

Boxtrainer Andy Schmidt mit Boxhandschuhen, MOVISION Fight Cave Berlin

Andy macht seit über 20 Jahren Kampfsport und ist nationaler Boxmeister. Bei MOVISION trainiert er Boxen, Defense und Film Fight und arbeitet als Stuntman im MOVISION Stunt Team für Film und Fernsehen. Einsteiger nimmt er bewusst behutsam mit: am Anfang ist er meistens selbst dein Trainingspartner.

Zum Profil von Andy

Häufige Fragen

Bin ich mit über 40 zu alt, um mit Kampfsport anzufangen?

Nein. Unsere Einsteiger sind meistens zwischen 20 und Mitte 40. Der älteste Anfänger in Andys Kurs war um die 45 und sagt, das Training hat ihm gutgetan.

Brauche ich Vorkenntnisse oder Kondition?

Nein. Die Grundlagen lernst du im Training, und deine Kondition wächst mit. Fit ist beim Kampfsport sowieso nicht gleich fit, auch Leute aus dem Fitnessstudio fangen bei uns neu an.

Muss ich im ersten Training sparren?

Nein. Sparring ist freiwillig. Wenn du keine Lust darauf hast, trainierst du in der Zeit an den Geräten.

Wie oft pro Woche sollte ich am Anfang trainieren?

Zwei- bis dreimal pro Woche. Seltener ist die Pause zwischen zwei Trainings zu lang.

Was muss ich zum ersten Training mitbringen?

Sportsachen und etwas zu trinken. Handschuhe und andere Ausrüstung kannst du für den Anfang kostenlos bei uns leihen.

Ist das erste Training kostenlos?

Ja, dein erstes Training ist kostenlos. Schreib uns vorher kurz per WhatsApp, welchen Kurs du ausprobieren willst.

Komm vorbei

Montag bis Samstag ab 17 Uhr in der Fight Cave, Großbeerenstraße 2-10, Haus 4, 12107 Berlin-Mariendorf, direkt neben der Südbloc Boulderhalle. Schreib uns kurz per WhatsApp, welchen Kurs du ausprobieren willst, dann wissen wir, dass du kommst.