Improvisation in der Movement Praxis

Dieses Thema enthält 3 Antworten und 4 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  André Lerner vor 20 Stunden, 7 Minuten.

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  • #11304

    Oscar Boerger
    Teilnehmer
    @totoschkar

    Hallo Freunde,

    im Laufe der letzten Jahre habe ich bemerkt das mein Fokus sich stark verändert hat. Das ist für die meisten wahrscheinlich etwas, dass sie nachvollziehen können:
    Man hört von Movement und denkt sich, “geil handstand wollte ich schon immer können”. Je mehr Zeit man dann aber mit Bewegung verbringt, desto mehr verändert sich das Denken. Andere Dinge werden wichtiger. Bei mir war das Flow. Ich wollte mehr Locomotion skills beherrschen und diese
    cool aneinanderreihen. In den letzten Monaten ist mir aber durch Gespräche mit @ali @martialmover und @richtigerfranz klar geworden, dass viele Mover 1 zu 1 dieselben FLows machen. Versteht mich nicht falsch, oft sind da krasse moves eingebaut, wie zum Beispiel der helicoptero oder einarmige Handstände.
    Aber: die meisten benutzen die selben Bausteine, in der selben Bewegungsqualität, mit den selben Hintergedanken.

    @ali verfolgt einen interessanten Ansatz, bei dem er mehr und mehr tänzerische Elemente in seinen Flow integriert. Diese art von Improvisation hat deutlich mehr Charakter, finde ich. Das ist der vorher genannte Schwerpunkt, den ich seit kurzem verfolge.
    Ich teile das hier im Forum, weil mich interessiert, wie ihr Improvisation in eure Bewegungspraxis integriert und ich gerne auch videos sehen möchte!

    Deswegen fange ich an, mit einem Ausschnitt aus einer aktuellen Session, in dem ihr sehen könnt, wie wir uns gegenseitig inspirieren. Der eine beginnt mit einer bewegung oder einem style, der andere greift das auf. und so weiter. dieses gegenseitige im Flow bewegen, ist etwas das großes Potential hat.
    Denn oft werden Moves in der Isolation geübt: “Ich muss den Makako sauber beherrschen, damit ich ihn integrieren kann”
    JA und NEIN.
    Man sollte die Bewegung können, aber die Integration muss auch geübt werden! Das wird viel zu oft übersehen.
    In dem Video sieht man, wie ich mitten im Flow meinen bisher besten “Raiz” ziehe. der Move ist noch lange nicht perfekt, ich muss im gegenteil sogar noch sehr viel verbessern. Aber der Punkt ist, dadurch, dass ich im Flow – aus dem Gefühl, ohne nachzudenken den Move ziehe, wird er viel besser.
    Weil ich nicht so viel nachdenke und dadurch mehr committe – weniger mentale Wiederstände überwinden muss.

    Wie sieht eure Improvistaions Praxis aus? Was habt ihr durch Improvisation gelernt?

    Oscar

    #11309

    Manuel Werling
    Moderator
    @martialmover

    :yes:

    #11417

    Ali Ahmad
    Moderator
    @ali

    Echt schön @totoschkar! “Fake it until you make it”. Diesen Weg gehst du gerade, und vor allem in diesem Video, sehr gut. Ich freue mich auf die weiteren Sessions :yahoo: .

    #11423

    André Lerner
    Teilnehmer
    @damnmovement

    Glaube auch das in dem improvisierten Zusammensetzen eines Flows aus verschiedenen Grundbausteinen viel drin steckt. Alleine die verschiedenen Möglichkeiten aus Ein- und Ausgängen bietet schon so eine große Varianz, dass genau hier das vorkommt was alle suchen. Movementkomplexizität und Rhythmus! :P

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