Home Forum 🐒 Movement Harop Curl – wie, wie oft und warum?

last updated by  André Lerner vor 4 Monate
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  • #11556
    André Lerner
    Teilnehmer
    @damnmovement

    Wollte mal fragen wie so ein “guter“ Harop Curl gemacht werden sollte. Fragen die für mich aufkamen:

    1. Beckenposition? Gekippt,Hohlkreuz oder egal?
    2. Position Brustwirbelsäule?
    3. Sätze & Wiederholungen?
    4. Sinn dahinter? Ggf wann nicht machen?
    5. Hüftposition zu den Knien?
    6. Sinnvolle Skalierungen ?

    @richtigerfranz @martialmover hab euch mal markiert weil ihr da wahrscheinlich gut Bescheid wisst.

    #11621
    André Lerner
    Teilnehmer
    @damnmovement
    #11625
    Franziskus Hielscher
    Keymaster
    @richtigerfranz

    So, hier die leider etwas verspätete Antwort, dafür ein Roman 😛

    1. Beckenposition
    Ich würde sagen, erstmal egal, solange sie statisch bleibt. Es soll eine Bewegung aus dem Hüftgelenk und dem Knie sein, keine Spinal Extension.
    Ich finde, die eh schon vorhandene Rückenspannung begünstigt einfach ein mittleres Hohlkreuz, jetzt nicht übertriebene krass, aber schon ausgeprägt.
    Gerade, da ein gerundeter Rücken den Kopf näher zum Boden bringt und dadurch den Weg zum reduziert.

    2.
    Selbiges gilt für die BWS, möglichst aufrecht aus eben genanntem Grund. 😉

    3.
    Den Punkt verstehe ich nicht, falls ich den richtig verstanden habe, was ich nicht hoffe, dann habe ich folgende Antwort.
    Hebe bitte 7 Sätze lang über 5 Reps 230 kg Kreuzheben und im Anschluss 3×6 Wiedehrolungen Harop Curls mit genau einem Lila Band von der Marke X auf 75cm Grundspannung 😛
    Oder:
    Die Grundmechanik ändert sich nie – Intensität, Volumen, Tempo, RPE sollte immer deinen Zielen folgen UND dennoch variiert werden.
    Mach mal viele leichte Reps mit viel Hüftwinkel/ Bandunterstützung, dann schwere in niedriger Zahl, dann nur übertrieben schwere Exzentrische mit Abfangen und dann super leiche explosive oder nur das halten einer Mittelposition …
    Complexity is King, auch bei scheinbar simplen Dingen. 😉
    Ich sage nur “Elementesystem anwenden”.

    4.
    Zerrungen, ernstere Verletzungen oder Überlastungen der Hamstrings.
    Der Sinn ist unter anderem ein Ausgleich der meist überwiegenden Quads zu erzielen, durch quasi 0 Bedarf an Mitteln eine starke hintere Kette aufzubauen, Kraft in fast Maximaler Kniestreckung in den -beugern aufzubauen (Stichwort aktiver Spagat in Außenrotation, verkackte Hook-Kicks). Ich zitiere da mal Manu, der mich mal gewarnt hat, dass man mit manch einer zu Aesthetisch-fokussierten Kick-Technik im Hook Kick sich ganz schnell die Knie zerschießen kann. Da kann ich mir durchaus positive Auswikrungen drauf vorstellen.
    Ansonsten macht es halt auch einfach Spaß, die man zu zerballern.

    5.
    Spiel mal rum, mit breiteren und engeren Knien und vielen anderen Faktoren.

    6.
    A) Keine gestreckte Hüfte, sondern zB 90° Hüftwinkel beibehalten und den dann langsam vergrößern.
    B) Mit der Nase einen Punkt etwa 20-30 cm vor den Knien berühren. Je weiter vorne man versucht, mit der Nase den Boden zu berühren, desto schwerer wird es.
    C) Bänder, die aber gleichzeitig auch die Kraftkurve verändern
    D) Unterstützung der Hände in den unteren zwei Dritteln. Da kann man dann zB durch nur Benutzung weniger Finger die Unterstützung reduzieren.
    E) Ringe vor einem, mit denen man parallel eine Art Überzug macht.
    F) Gestreckter Körper aber nur eingeschränkte Bewegungsamplitude.

    #11824
    André Lerner
    Teilnehmer
    @damnmovement

    @richtigerfranz Danke für die ausführliche Antwort <3
    Meine Fragen wurden beantwortet 🙂

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